Vereinssatzung

(beschlossen am 27.11.1996, Änderungen durch die Mitgliederversammlung am 04.12.2002)

§ 1 Name des Vereins
(1) Der Verein trägt den Namen "ARTOS - die mediengemeinschaft".
(2) Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen; nach der Eintragung lautet der Name "ARTOS - die mediengemeinschaft e. V."


§ 2 Sitz, Geschäftsjahr
(1) Der Verein hat seinen Sitz in Dresden.
(2) Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 01. Januar und endet am 31. Dezember des Jahres.


§ 3 Zweck des Vereins
(1) Zweck des Vereins ist
die Förderung der Herstellung, Verbreitung und Verwendung von Bildungsmedien besonders für ein computergestütztes Lernen und Lehren in der Aus-, Weiter- und Selbstbildung,
die Orientierung auf die Zielgruppe "Generation 50 plus", um auch Älteren den Zugang zu neuen Medien für die Selbstbildung zu ermöglichen.
(2) Die Tätigkeit des Vereins ist deshalb darauf gerichtet:
Kenntnisse zur Nutzung moderner PC- und Präsentationstechnik und
Kenntnisse zur Nutzung telekommunikativer Mittel für Bildungszwecke zu verbreiten.
(3) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
die Tätigkeit eines Computerclubs "Generation 50 plus" beim Verein;
die Organisation und Durchführung von Tagungen, Weiterbildungskursen, Informationsveranstaltungen u. a. m.;
Förderung des Erfahrungsaustausches zwischen den Mitgliedern und weiteren Interessenten.
(4) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff der Abgabenordnung (Steuerbegünstigte Zwecke).
(5) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlich Zwecke.


§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, sowie juristische Personen werden.
(2) Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder ernennen.
(3) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein an den Vorstand gerichteter schriftlicher Aufnahmeantrag.
(4) Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme nach freiem Ermessen.


§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt:
(1) bei natürlichen Mitgliedern durch Tod; bei juristischen Personen durch Aufhören des Bestehens.
(2) durch schriftliche Austrittserklärung zum Ende eines Geschäftsjahres, die dem Vorstand vor dem 30. September vorliegen muss;
(3) durch Verlust, wenn das Mitglied trotz Mahnung die Beitragszahlung nicht innerhalb eines Monats nach Ausfertigung der Mahnung vorgenommen hat;
(4) durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wenn ein Mitglied das Ansehen des Vereins schädigt oder durch sein Auftreten und/oder seine Tätigkeit die Erfüllung des Satzungszweckes, der Aufgaben und Ziele des Vereins maßgeblich behindert.


§ 6 Aufbringung der Vereinsmittel, Mitgliedsbeiträge
(1) Das Vermögen des Vereins wird aus den Beiträgen und Spenden der Mitglieder und den Zuwendungen von Nichtmitgliedern gebildet.
(2) Alle Einkünfte des Vereins werden vom Vorstand verwaltet und ausschließlich für Vereinszwecke verwendet.
(3) Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und die Termine zu ihrer Entrichtung wird von der Gründungsversammlung und in Folge von der Mitgliederversammlung beschlossen.
(4) Der Verein sammelt weder Vermögen noch Kapital an, soweit es über die Wahrnehmung des Vereinszweckes hinausgeht.
(5) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(6) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Leistungen des Vereins zu nutzen sowie an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
(2) Kostenpflichtige Seminare, Kurse oder Lehrgänge werden für Mitglieder kostengünstig angeboten.
(3) Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die von der Mitgliederversammlung erlassenen Ordnungen zu beachten.


§ 8 Vorstand
(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden sowie dem Schatzmeister.
(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstands vertreten.
(3) Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes zur Wahrnehmung der Geschäfte des Vereins einen Geschäftsführer bestellen. Der Geschäftsführer kann ehrenamtlich oder hauptamtlich tätig sein.


§ 9 Zuständigkeit des Vorstands
(1) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung übertragen sind.
Er hat insbesondere folgende Aufgaben: Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung;
Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung;
Vorbereitung des Haushaltplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts;
Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern;
Kontrolle der Geschäftsführung.
(2) In Angelegenheiten von besonderer Bedeutung für den Verein muss der Vorstand eine Beschlussfassung der Mitgliederversammlung herbeiführen.


§ 10 Wahl und Amtsdauer des Vorstands
(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammmlung für die Dauer von drei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur natürliche Personen, die Mitglieder des Vereins sind, gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandmitgliedes.
(2) Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen Nachfolger wählen.


§ 11 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstands
(1) Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen werden. Eine Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden.
(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden; bei dessen Abwesenheit ist der Antrag auf Beschlussfassung auf die nächste Vorstandssitzung zu vertagen.
(3) Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlussfassung zustimmen.


§ 12 Mitgliederversammlung
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Vertretung ist nicht zulässig.
(2) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltplanes für das nächste Geschäftsjahr;
Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands;
Entlastung des Vorstands;
Festsetzung der Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeiträge;
Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands;
Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsantrag des Vorstands;
Ernennung von Ehrenmitgliedern.


§ 13 Einberufung der Mitgliederversammlung
(1) Einmal im Jahr, möglichst im vierten Quartal, findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich mit Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist.
(2) Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
(3) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung(en) bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung.
(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die gleichen Einladungsfristen wie ür die ordentliche Mitgliederversammlung.


§ 14 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem stellvertretenden Vorsitzenden, auf dessen Person sich die Versammlung einigen muss, geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter.
(2) Bei Wahlen soll die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
(3) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
(4) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung ein zuberufen; diese ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
(5) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Für Änderung der Satzung und dem Ausschluss von Mitgliedern ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
(6) Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.
(7) Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.


§ 15 Vertretung im Rechtsverkehr
(1) Jeweils zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten den Verein gemäß §26 BGB gemeinsam;
(2) Andere Personen können den Verein im Rechtsverkehr vertreten, wenn sie durch Beschluss des Vorstandes dazu bevollmächtigt werden.


§ 16 Auflösung des Vereins
(1) Eine Auflösung des Vereins ist nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung möglich. Der Auflösungsbeschluss bedarf der 2/3- Mehrheit der Mitglieder-versammlung des Vereins.
(2) Soweit im Auflösungsbescheid nicht anders festgelegt, gelten die Vorstandsmitglieder als Liquidatoren. Durch sie ist die Auflösung dem zuständigen Registergericht mitzuteilen. Ihre Aufgaben richten sich nach den §§ 45 ff. des BGB.
(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.